Speichern bewirtschaftete Wälder mehr Kohlenstoff?

Das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena verbreitete im Februar 2020 eine Studie, die zeigen sollte, dass nachhaltig bewirtschaftete Wälder das Klima besser schützen als unbewirtschaftete Wälder. Der wichtigste Beitrag nachhaltiger Wirtschaftswälder der gemäßigten Klimazone sei das Ersetzen fossiler Brennstoffe durch die energetische Nutzung von Holz. Die Befunde der in der Fachzeitschrift Global Change Biology – Bioenergy veröffentlichten Studie von Professor Ernst-Detlef Schulze und KollegInnen wurden nunmehr durch drei unabhängig voneinander entstandene Publikationen in derselben Zeitschrift widerlegt.

Das heißt: Waldschutz ist besser für das Klima als die Holz-Nutzung!

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Die Fotosyntheseleistung ist abhängig von der Anzahl der Blätter und weil diese bei einem ausgewachsenen, alten Baum viel größer ist als bei einem jungen, bindet ein alter Baum pro Zeiteinheit mehr Kohlenstoff. In den ersten 10 Jahren eines jungen Bestandes ist die CO2-Bilanz negativ, weil durch die Bodenatmung mehr CO2 freigesetzt wir als von den Bäumen gebunden wird.

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